«Gelebt werden» – warum man sich manchmal als Getriebene(r) fühlt und wie man das ändern kann: Elisabeth Schmid zu ihrem Seminar bei der ZfU Zentrum für Unternehmungsführung AG

Sinnorientiert lustvoll und selbstbestimmt leben, Leistungskraft erhalten und Leben(s)Raum geben:

Am 18. und 19. November 2019 hält Elisabeth Schmid das offene Seminar mit dem Titel „Leben oder gelebt werden – Sie entscheiden!“ in Pfäffikon. Einen kleinen Vorgeschmack bekommen Sie mit aus dem Gespräch mit der ZfU.

Elisabeth Schmid, mit «Gelebt werden» bringen Sie ein ganz neues Vokabular in unseren Sprachschatz. Was meinen Sie genau damit?

Menschen ist es ein tiefes inneres Anliegen, ihr Leben nach ihren Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen zu leben, ihre Neigungen und Talente zur Entfaltung zu bringen – und viele davon sind auch der Meinung, das schon zu tun. Gleichzeitig haben manche von Ihnen ein Gefühl festzustecken, fühlen sich getrieben von äusseren Faktoren und kommen nicht so recht dazu, sich mit den Dingen zu beschäftigen, mit denen sie sich gern beschäftigen möchten.

Viele von uns haben in den prägenden Phasen ihrer Kindheit unbewusst gelernt, die Erwartungshaltungen nahestehender Menschen zu erfüllen und die eigenen Bedürfnisse zurückzustecken. Daraus entstehen im Laufe der Zeit subtile Abhängigkeiten, die wir nicht erkennen können, weil sie selbstverständlich geworden sind. Wir werden quasi gelebt – und erkennen es noch nicht einmal.

Sie selbst bieten ein Seminar an, in dem es genau darum geht: «Leben oder gelebt werden». Wie darf man sich das vorstellen, was ist der konkrete Nutzen?

Schwerpunktmäßig geht es in den zwei Tagen darum,

  • Mußezeit als elementare Regeneration geniessen zu können: und zwar mit bestem Gewissen
  • Energiefresser und Altlasten auszuräumen und Platz für Lebensfreude und Leistungsfähigkeit zu schaffen
  • die Alarmsignale des Körpers zu verstehen und gegensteuern zu können
  • zwischen Belastung und Beanspruchung unterscheiden zu können
  • Freiheit und Verantwortung als ein untrennbares Paar zu verstehen

Stress als eines der zentralen Themen

Der Begriff «Stress» wird heutzutage gern überstrapaziert. Wir sprechen im Seminar darüber, was Stress wirklich ist und ab wann und wie er blockierend wirkt. In bestimmten Situationen ist eine körperliche Stressreaktion nämlich sehr erwünscht und sogar überlebenswichtig – in anderen lässt er uns kraftlos und erschöpft fühlen, wenn wir das Soll-Konto unseres Körpers angreifen und die Alarmsignale dauerhaft überhören. Welche Signale das sind, auf welchen Ebenen (körperlich, mental und seelisch) sie vorkommen und  wie sich diese teilweise überraschend äussern: Das sind Themen, die uns beschäftigen. Jeder erstellt für sich ein persönliches Stressinventar, und fürs Nachtkästchen gibt es die «10 Brücken in ein lustvolles Leben».

Die Bedürfnisse im Jetzt leben zu können

Das bedeutet auch, sich mit den Einflüssen von aussen gezielt zu beschäftigen und insbesondere im beruflichen Kontext für sich zu klären. Deshalb stellen wir uns im Laufe der beiden Seminartage gezielt Fragen wie «Was sind die Megatrends der Zukunft – und wie nehmen sie Einfluss auf mein heutiges und zukünftiges Leben? Meine Lebens-Vision: Wann spüre ich und wie lebe ich sie? Was ist in meiner «Lebensblume» – und was fehlt noch? Wie funktioniert Kreativität und wie kann ich auch aus Stress Kreativität erleben?» Und gerade für den Alltag gebe ich ein kleines Selbstcoaching, einen 7-Punkte-Plan, mit an die Hand, den die Teilnehmer lernen wirkungsvoll einzusetzen.

 

Die Antworten auf diese und noch mehr Fragen? Finden Sie sie heraus und erleben Sie Elisabeth Schmid live bei ihrem Seminar an der ZfU mit dem Titel «Leben oder gelebt werden – Sie entscheiden». Jetzt informieren und direkt bei der ZfU anmelden:

https://www.zfu.ch/seminare/persoenlichkeitsentwicklung-und-selbstmanagement/event/2020-leben-oder-gelebt-werden-sie-entscheiden/ oder via Email an anmeldung@zfu.ch.

Bilder (soweit zutreffend) unter Lizenz von Jacob Lund/ Shutterstock verwendet.